Galerie-Eingangsseite

Privates




Schlechte Erfahrung mit der Augenklinik Dardenne in Bonn

Vor Gericht nur ein Vergleich zu erzielen.
Lehre daraus: Unbedingt auf schriftlicher Auftragsbestätigung bestehen!

Der graue Star auf meinem rechten Auge wurde immer lästiger, so dass mir meine Augenärztin, Frau Dr. Ute Faller in Bad Godesberg, zu einer Operation riet. Man operiere unter örtlicher Betäubung eine Plastik-Linse in das Auge ein, diese Operation sei eine Sache von insgesamt knapp 2 Stunden, dann könne man wieder heimgehen. Und ich solle eine Zielrefraktion von -1 Dioptrie bestellen.

Nach eingehenden Test des Auges kam es zum Vorgespräch mit dem als Operateur vorgesehenen Dr. Raimund M. Remmel, dem ich die von meiner Augenärztin empfohlene Zielrefraktion von -1 dpt angab, denn meine Absicht wäre, dass ich, wie fast zeitlebens gewöhnt, im Nahbereich (Lesen, Schreiben, Bildschirm-Arbeit) ohne Brille auskommen wollte, für die Ferne (Autofahren, Fernsehen) eine entsprechende Brille zu Hilfe nehmen wollte.

Im Spätherbst 2009 kam es dann zu der -völlig problemlos verlaufenden- Operation durch Herrn Dr. Remmel.

Und dann kam die Riesen-Enttäuschung! Da hat wohl jemand die falsche Linse erwischt,
denn das operierte Auge hatte nun eine Refraktion von -3 dpt. !


Das heißt, dass ich nun ohne Brille mit diesem Auge nur gut sehen kann in einem Abstand von höchstens 25 cm, eine völlig nutzlose Entfernung für Bildschirm-Arbeit, und selbst für das normale Lesen doch sehr unüblich und unangenehm nah.

Also: Von einem 90 % des Tages Nicht-Brillenträger bin ich zu einem 100%-Brillenträger gemacht worden.

Anstatt auf meine Reklamation hin nun diese Panne zuzugeben, "Entschuldigen Sie bitte" zu murmeln, und mich auf ein gemeinsames Bier einzuladen, kam eine freche, weil faustdicke Lüge: Dr. Remmel behauptete, er habe mich beim Vorgespräch davon überzeugt, eine Zielrefraktion von -2 dpt vorzugeben, und so sei eine Abweichung von 1 Dioptrie noch gerade im tolerierbaren Bereich.

Mangels Zeugen (!)


Also habe ich erst einmal die Rechnung nicht bezahlt und auf Minderung bestanden. Die Sache ging vor Gericht, und dort fiel ich durch einen Vergleich (nur 75% der Rechnung bezahlen zu müssen) ziemlich hinten runter, weil mir der Richter bedeutete, dass ja durchaus im Vorgespräch eine Änderung meines Ziels herausgekommen sein könnte, und, mangels Zeugen dabei, ein Gegenbeweis unmöglich sei.

In jeder Autowerkstatt bekommen Sie eine Kopie Ihres Repararturauftrags !
Ergo die Lehre daraus: Unbedingt auf schriftlicher Auftragsbestätigung bestehen!